GesamtprojektleitungProf. Dr. Markus Höffer-Mehlmer
TeilprojektleitungUniv.-Prof. Dr. Kerstin Pohl
Wissenschaftlicher ProjektmitarbeiterDr. Mirko Niehoff
Studentische HilfskräfteUmid Mohammed
und Anna Mattia Held
Förderung: im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Laufzeit von 01.04.2020 bis 31.12.2023

Ein produktiver Umgang mit Vielfalt und Offenheit, Ambiguität und Ungewissheiten ist so voraussetzungsvoll wie notwendig. Nicht selten jedoch äußern sich in diesem Zusammenhang Handlungsunsicherheiten oder gar Reaktionen der Abwehr. Im schlimmsten Falle drohen gar demokratie- und auch menschengefährdende Ressentiments.

Vor diesem Hintergrund wurden im Projekt TWIND im Teilprojekt Politische Bildung sechs komplexe Medienpakete erarbeitet, die Lehrkräften Angebote zur Stärkung ihrer professionellen Handlungskompetenz machen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ebene des professionellen politikwissenschaftlichen und politikdidaktischen (Handlungs-)Wissens.

Den Rahmen der sechs Medienpakete bildet der Lernprozess der fiktiven Lehrerin „Polly“. Ausgangspunkt ist ein ebenfalls fiktives Unterrichtsgespräch unter Schüler:innen ihrer Berufsschulklasse zur Idee der Einführung einer Migrant:innenquote im öffentlichen Dienst. In diesem Gespräch treten unterschiedliche inhaltliche, didaktische und pädagogische Herausforderungen für die Lehrerin zutage. Dieser Herausforderungen nimmt sich Polly mit großem Engagement an – die Nutzer:innen der Medienpakete folgen Pollys Erarbeitung professionellen Handlungswissens und können in den sechs Medienpaketen systematisch folgende Themen bearbeiten.

Im Zentrum jedes Medienpakets stehen ein oder mehrere Lernvideos, die von wissenschaftlichen Texten, Reflexionsanlässen und Aufgabenstellungen samt möglicher Antworten begleitet werden. Einige aktuelle Herausforderungen, die viele Lehrkräfte in ihrer eigenen Unterrichtspraxis erleben werden, werden darüber theoretisch fundiert bearbeitet. Und sie können verständlich und anschaulich zum Gegenstand professioneller Reflexion gemacht werden.

Die Videos liegen auf der offiziellen edu.sharing Plattform des Landes Rheinland-Pfalz.